Marie, ihre Philosophie und ihr Blick auf Deutschland

Marie und ihr Leben in Berlin

Marie, eine 21-jährige Frau aus Berlin, arbeitet als Recruitment-Constultant in der IT. Sie lebte den größten Teil ihres Lebens in Ost-Berlin, im für seinen Rassismus bekannten Stadtteil Marzahn. Ihr Vater ist Ghanaer und ihre Mutter Deutsche. Mit ihrer Mutter aufgewachsen, ist sie mit der deutschen Kultur vertrauter, doch sie hofft, bald nach Ghana zu gehen, um dieses Land zu entdecken. Momentan bleibt dieses Bedürfnis, denn ein Teil von ihr ist unvollständig.

Die Atmosphäre in Deutschland ist eher düster, viele Menschen genießen ihr Leben nicht genug, da es an Freude mangelt. Wahrscheinlich liegt es an einem andauernden Suche nach Glück und der Unwiligkeit unser tägliches Leben nicht für das zu verändern, was uns wirklich glücklich macht und Raum für Frustration und Unzufriedenheit lässt. Können wir das Leben leben, das wir wollen?

Wie findet man das Glück?

Für Marie ist es möglich, das Leben zu leben, das man sich wünscht, es zu genießen, sobald man es wirklich will und  an sich uns selbst zu glauben. Natürlich ist es für die einen leichter als für die anderen, den Schritt zu gehen, aber es bleibt für alle erreichbar, sagt sie. Um dorthin zu gelangen, ist das Relativieren der Schlüssel, dankbar zu sein und das Leben mit seinen Höhen und Tiefen zu genießen. Wir können es wie folgt zusammenfassen: Glück finden und ein glückliches Leben führen.

Wie wendet sie diese Philosophie täglich an?

Sie meditiert viel, umso mehr, wenn sie eine schwierige Zeit durchmacht. Um Glück zu erreichen, müssen wir uns von unseren Gedanken befreien. So versucht sie sich selbst zu sagen, dass sich nicht alles um sie dreht, dass es nicht das Ende der Welt ist, wenn sie Schwierigkeiten hat.

Glück kommt und geht, es bleibt nicht immer. Marie denkt, dass es eine persönliche Entscheidung ist, unglücklich oder glücklich zu sein. So bemerkte sie, dass es in Deutschland diese Mentalität des Beschwerens gibt, sich auf das zu konzentrieren, was an ihrem Leben falsch ist, anstatt auf die positive Seite zu schauen.

Zumal, die Winterdepression in Deutschland bekannt ist. Lichtmangel beeinflusst die Stimmung, Energiemangel und die Motivation. Das Wichtigste ist jedoch, dass man es relativiert, indem man sagt, dass der Mangel an Licht nicht so schlimm ist. Für Marie äußert sich diese schlechte Stimmung darin, dass man sagt, wie schlecht das Wetter ist, dass es kein Licht gibt, diese negativen Gedanken ständig zu haben und sie zu teilen.

Trotz dieses vorherrschenden Pessimismus entsteht Optimismus, wenn man die Wirtschaft betrachtet. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich gut, obwohl es einige Unterschiede zwischen Bundesländern gibt. Es bleibt abzuwarten, ob die Hochschulbildung unverzichtbar ist oder nicht.

Nach dem Abitur, was zu tun?

Deutsche Gymnasiasten haben die Wahl zwischen Universitäten und Fachhochschulen . Eine Zukunft zu haben, bedeutet heute oft eine höhere Ausbildung. Die Hochschulbildung gilt heute als Garant für eine aussichtsreiche Zukunft. Marie, die ihr Abitur gemacht hat, hat sich entschieden, ihr Studium nicht fortzusetzen.

Als sie erkannte, dass das Studium für sie nicht besonders nützlich war, trat sie in die Arbeitswelt ein und arbeitet als Recruitment Consultant. Sie zieht es vor, jetzt zu arbeiten, damit sie es nicht später tun muss. Außerdem glaubt sie, dass sie eher einen gut bezahlten Job hat als jemand, der mit wenig Berufserfahrung abgeschlossen hat. Mary bemerkte auch, dass die Absolventen eine Einstellung haben, die nicht an die Berufswelt angepasst ist, da die Universität sie nicht vorbereitet.

Stattdessen sollen sie den Studenten implizieren, dass sie die Zukunft, die Elite des Landes repräsentieren. Im Berufsleben spielt dies jedoch keine Rolle. Es ist nicht endgültig, aber vielleicht wird sie eines Tages ihr Studium wieder aufnehmen. Im Moment steht dies nicht auf der Tagesordnung,sie will nicht weit in die Zukunft vorausplanen.

Sicher ist, dass sie eine Weile im Ausland leben möchte, um aus ihrer Komfortzone herauszukommen.Tatsächlich glaubt sie nicht, dass sie nach Deutschland gehört.Wichtig ist, dass sie mit sich im Reinen ist.

Marie, ihre Philosophie und ihr Blick auf Deutschland

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